Automatikuhren faszinieren Sammler und Träger seit Jahrhunderten.
Bereits im 18. Jahrhundert existierten erste automatische Taschenuhren, 1922 folgte die erste Armbanduhr mit Automatikwerk. Angetrieben werden diese Uhren durch einen Rotor, der die Bewegungen des Trägers nutzt, um die Zugfeder kontinuierlich aufzuziehen. Dadurch entfällt das manuelle Aufziehen weitgehend.
Moderne Automatikuhren verfügen über Sicherheitsmechanismen gegen Überdrehen, lassen sich zusätzlich über die Krone aufziehen und besitzen meist eine Gangreserve von bis zu 60 Stunden. Um Stillstand zu vermeiden, nutzen Sammler häufig Uhrenbeweger.
Ergänzend existieren seit 2007 Automatik-Quarzwerke, bei denen die Bewegung des Trägers einen Generator antreibt, der einen Akku lädt. Diese Technik wird bislang nur von wenigen Herstellern aus der Schweiz und Japan angeboten.